Nicht Mond noch Stern, die Nacht steht stumm
In schwerem Schwarze da.
Ein stilles Glück geht lautlos um,
Ist jedem Herzen nah.
In jedem Herzen süß und sacht
Die heilige Stille blüht:
Das ist die tiefe Weihenacht,
In der der Glaube glüht.
Das war ein Moment zum Verzweifeln. Sterben, vor Kälte zu sterben, der Gedanke trat schauerlich vor die Seele; das letzte Stück Kohle brannte mit unheimlichem Knistern; bereits drohte das Feuer auszugehen, und die Temperatur des Saales fiel merklich. Aber Johnson holte nun einige Stücke des neuen Brennmaterials, das ihm die Seethiere geliefert hatten, und füllte damit den Ofen; er fügte Werg zu dem gefrorenen Oel, und bekam bald hinreichende Wärme. Der Geruch dieses Fettes war zwar unausstehlich; aber wie konnte man ihn los werden? Man mußte sich darein ergeben. Johnson gab selbst zu, daß sein Hilfsmittel etwas zu wünschen übrig lasse, und in den Bürgerhäusern Liverpools gar nicht anwendbar wäre.
»Und doch, fügte er bei, führt dieser widerliche Geruch vielleicht noch anderes Gute herbei.
– Und was denn? fragte der Zimmermann.
– Ohne Zweifel wird er die Bären dieser Küste herbeilocken, denn sie sind auf diese Dünste erpicht.
– Gut, entgegnete Bell, und muß man denn Bären haben?
– Freund Bell, erwiderte Johnson, auf die Robben dürfen wir nicht mehr rechnen; sie sind für lange Zeit verschwunden; wenn die Bären nicht ihrerseits zu dem Brennstoff ihren Beitrag liefern, weiß ich nicht, was aus uns werden soll.
– Du hast Recht, Johnson; unser Schicksal ist noch lange nicht gesichert; diese Lage ist zum Erschrecken. Und wenn diese Gattung Brennmaterial uns abgeht, seh’ ich kein Mittel weiter …
– Es gäbe noch eins! …
– Noch eins? erwiderte Bell.
– Ja, Bell! Wenn es zum Verzweifeln ist … aber nie wird der Kapitän … Und doch, er muß vielleicht darauf kommen.«
Der alte Johnson schüttelte traurig den Kopf, und verfiel in stille Gedanken, woraus Bell ihn nicht reißen wollte. Er wußte, daß diese so mühsam erworbenen Stücke Fett trotz strengster Sparsamkeit nicht für acht Tage reichen würden.
Der Rüstmeister hatte sich nicht geirrt. Die stinkenden Dünste zogen einige Bären herbei; die noch gesunden Männer machten Jagd auf sie; aber diese Thiere sind mit einer merkwürdigen Schnelligkeit begabt, und mit einem Scharfsinn, woran alle Listen scheitern. Man konnte ihnen nicht mehr nahe kommen, und die geschicktesten Kugeln konnten sie nicht erreichen.
Die Mannschaft der Brigg war ernstlich in Gefahr, vor Kälte zu sterben. Es war unmöglich, achtundvierzig Stunden bei einer solchen Temperatur auszuhalten. Jeder sah mit Schrecken den Zeitpunkt herankommen, da man mit dem letzten Stück Fett zu Ende sein werde.
Das war nun am 20. December, um drei Uhr Nachmittags, der Fall; das Feuer erlosch; die Matrosen um den Ofen herum sahen sich starr an. Hatteras rührte sich nicht in seiner Ecke; der Doctor ging, wie gewöhnlich, lebhaft hin und her; er wußte nicht mehr, worauf er sinnen sollte.
Die Temperatur fiel im Saal plötzlich auf sieben Grad unter Null (–22° hunderttheilig).
Aber wußte der Doctor nicht mehr, was anzufangen, so wußten es Andere. Shandon, kalt und entschlossen, Pen mit zornigem Blick, und einige ihrer Kameraden, die sich noch fortschleppen konnten, traten zu Hatteras.
»Kapitän«, sagte Shandon.
Hatteras, in tiefe Gedanken verloren, hörte ihn nicht.
»Kapitän«, wiederholte Shandon, und rührte ihn mit der Hand an.
Hatteras richtete sich auf.
»Mein Herr, sagte er.
– Kapitän, wir haben kein Feuer mehr.
– Nun? erwiderte Hatteras.
– Ist Ihre Absicht, daß wir vor Kälte umkommen, fuhr Shandon ironisch fort, so setzen Sie uns gefälligst davon in Kenntniß.
– Meine Absicht, erwiderte Hatteras, geht dahin, daß Jeder seine Schuldigkeit thue bis an’s Ende.
– Es giebt etwas, was noch über die Schuldigkeit geht, Kapitän, nämlich das Recht der Selbsterhaltung. Ich wiederhole Ihnen, daß wir kein Feuer mehr haben, und wenn das so fortgeht, ist in zwei Tagen keiner von uns mehr am Leben!
– Ich habe kein Holz, erwiderte Hatteras dumpf.
– Ei nun! rief Pen mit Nachdruck, wenn man kein Holz mehr hat, holt man sich’s, wo man es findet.«
Hatteras erblaßte vor Zorn.
»Wo meint Ihr? sagte er.
– An Bord, erwiderte unverschämt der Matrose.
– An Bord! wiederholte der Kapitän, mit geballter Faust und funkelnden Augen.
– Allerdings, erwiderte Pen, wenn das Schiff nicht mehr taugt, seine Mannschaft zu tragen, verbrennt man’s.«
Als Pen diesen Satz anfing, ergriff Hatteras ein Beil und schwang es Pen über den Kopf.
»Elender!« rief er.
Der Doctor stürzte dazwischen und drängte Pen zurück; das Beil fiel zu Boden. Johnson, Bell, Simpson umgaben ihn und schienen zu seinem Beistand entschlossen.
Aber kläglich jammernde Stimmen hörte man von den Krankenlagern.
»Feuer! Feuer!« riefen die unglücklichen Kranken, denen die Kälte unter ihre Decken drang.
Hatteras sprach, nach einer kleinen Pause, mit ruhigem Ton:
»Wenn wir unser Schiff zerstören, wie kommen wir wieder nach England?
– Mein Herr, erwiderte Johnson, man könnte vielleicht ohne Nachtheil die weniger nutzbaren Theile verbrennen, das Plattbord, die Geländer …
– Es blieben uns immer noch die Schaluppen, fuhr Shandon fort; und dann, wer hinderte uns, ein anderes kleineres aus den Trümmern des alten zu zimmern? …
– Niemals! erwiderte Hatteras.
– Aber … riefen mehrere Matrosen laut …
– Wir haben Weingeist in großer Menge, erwiderte Hatteras, den verbrennt bis zum letzten Tropfen.
– Nun, Weingeist geht an!« erwiderte Johnson, mit geheucheltem Vertrauen.
Und mit breiten Dochten, die man mit dieser Flüssigkeit tränkte und in den Ofen steckte, vermochte man die Temperatur des Saales um einige Grad zu erhöhen.
Während der folgenden Tage schlug der Wind um, das Thermometer stieg wieder; der Schnee wirbelte in minder strenger Luft. Einige der Leute konnten in den nicht so feuchten Tagesstunden das Schiff verlassen; aber Augenleiden und Scorbut hielten die meisten derselben an Bord; zudem waren weder Jagd noch Fischfang möglich.
Uebrigens war es nur eine Unterbrechung der argen Kälte, und als am 25. der Wind unversehens wieder umschlug, gefror das Quecksilber abermals; man griff zum Weingeistthermometer, da die Flüssigkeit in diesem auch bei ärgster Kälte nicht gefriert.
Der Doctor fand mit Schrecken siebenzig Grad unter Null (–52° hunderttheilig), eine Kälte, die kaum jemals Menschen zu bestehen hatten.
Das Eis verbreitete sich in langen trüben Spiegeln auf dem Fußboden; dichter Nebel durchdrang den Saal; die Feuchtigkeit sank als dichter Schnee nieder; man konnte sich nicht mehr sehen; im menschlichen Körper zog sich die Wärme von den äußeren Theilen zurück; Füße und Hände wurden blau; der Kopf war wie mit eisernem Reif umspannt, und der verwirrte Gedanke nahte dem Wahnsinn. Erschreckliches Symptom: die Zunge vermochte nicht mehr ein Wort deutlich hervorzubringen.
Seit dem Tage, da man Hatteras drohte sein Schiff zu verbrennen, trieb er sich Stunden lang auf dem Verdeck herum, dasselbe zu überwachen, zu hüten. Dies Holz war ihm so werth wie sein eigen Fleisch; hieb man ein Stück davon ab, so schnitt man ihm ein Glied vom Leibe. Mit der Waffe in der Hand hielt er Wache, unempfindlich gegen Kälte, Schnee, Eis; seine Kleider wurden steif, als stecke er in einem Panzer von Granit. Duk verstand ihn, und leistete ihm Gesellschaft mit Bellen und Heulen.
Doch am 25. December, als er in den gemeinschaftlichen Saal hinab kam, nahm der Doctor den Rest seiner Energie zusammen und ging stracks auf ihn zu.
»Hatteras, sprach er, wir kommen um aus Mangel an Feuer.
– Niemals! sagte Hatteras, der wohl wußte, worauf er abzielte.
– Es ist dringend nöthig, fuhr der Doctor leise fort.
– Niemals, fuhr Hatteras mit Nachdruck fort, ich gebe nie meine Einwilligung dazu! Thu man’s wider meinen Willen, wenn man will!«
Damit war Freiheit zu handeln gegeben. Johnson und Bell stürzten auf’s Verdeck. Hatteras hörte das Holz seiner Brigg unter Beilhieben krachen; es traten ihm Thränen in die Augen.
Es war eben Weihnachten, das Familienfest, in England die Kinderfreude um den grünen Baum herum. Hier aber Schmerz, Verzweiflung, Jammer im höchsten Grad, und zum Weihnachtsscheit diese Stücke Holz von dem in eisiger Zone verlorenen Schiffe.
Inzwischen kam in Folge des Feuers den Matrosen Empfindung und Geisteskraft wieder; heißer Thee oder Kaffee bewirkten augenblickliches Wohlbehagen, und die Hoffnung haftet so fest im Geist, daß man wieder Hoffnung faßte. Mit solchen Gegensätzen schloß dieses unselige Jahr 1860, dessen vorzeitiger Winter die kühnen Pläne Hatteras’ vereitelte.
Gerade der 1. Januar 1861 sollte sich durch eine unerwartete Entdeckung auszeichnen. Es war etwas weniger kalt; der Doctor hatte seine Studien wieder aufgenommen und las die Berichte Sir Edward Belcher’s über seine Expedition in die Polarmeere. Plötzlich traf er mit Erstaunen auf eine bisher nicht bemerkte Stelle; er las sie wiederholt; sie war nicht mißzuverstehen.
Sir Edward Belcher erzählte, er habe am Ende des Canals der Königin wichtige Spuren eines Aufenthalts von Menschen entdeckt.
»Es sind, sagte er, Reste von Wohnungen, die weit besser sind, als Alles, was man den herumstreifenden Eskimostämmen zuschreiben kann. Ihre Wände stehen fest im tief aufgegrabenen Boden; der mit schönem Kies bedeckte Fußboden im Innern war gepflastert. Gebeine von Rennthieren, Seekühen, Robben sieht man da in Menge. Wir trafen auch Kohlen an.«
Bei diesen letzten Worten kam dem Doctor ein Gedanke; er nahm sein Buch und theilte es Hatteras mit.
»Kohlen! rief dieser aus. – Ja, Hatteras, Kohlen; das will heißen unsere Rettung.
– Kohlen! an dieser unbewohnten Küste! fuhr Hatteras fort. Nein, das ist nicht möglich!
– Weshalb daran zweifeln, Hatteras? Belcher hätte von so einer Thatsache nicht gesprochen, ohne mit eigenen Augen gesehen zu haben.
– Nun, demnach, Doctor?
– Wir sind keine hundert Meilen von der Küste entfernt, wo Belcher die Kohlen sah! Was will ein Ausflug von hundert Meilen bedeuten? Nichts. Man hat oft über’s Eis hin weit größere Untersuchungsfahrten, und bei ebenso hoher Kälte gemacht. Also wollen wir uns auf den Weg machen, Kapitän!
– Wir wollen hin!« rief Hatteras, der sich schnell entschloß, und mit seiner beweglichen Phantasie darin Aussicht auf Rettung erblickte.
Johnson wurde sogleich von diesem Entschluß in Kenntniß gesetzt, und billigte ganz das Vorhaben; er theilte es seinen Kameraden mit; die einen nahmen es beifällig auf, die anderen mit Gleichgiltigkeit.
»Kohlen an jenen Küsten! sagte Wall aus seinem Schmerzenslager heraus.
– Lassen wir sie nur gewähren«, erwiderte Shandon geheimnißvoll.
Aber ehe noch die Vorbereitungen zur Reise gemacht wurden, fand Hatteras für gut, die Lage des Forward auf’s Genaueste festzustellen. Die Wichtigkeit dieser Berechnung ist leicht erklärlich, und weshalb man diese Lage mathematisch genau kennen mußte. War man einmal vom Schiff entfernt, so konnte man es ohne sehr genaue Angaben nicht wieder finden.
Hatteras begab sich also auf’s Verdeck, und nahm zu verschiedenen Malen mehrere Mond-Abstände und die Meridianhöhe der hauptsächlichen Sterne auf.
Diese Beobachtungen boten ernstliche Schwierigkeiten dar, denn bei dieser niederen Temperatur wurden die Spiegel der Instrumente von Hatteras’ Athem mit einer Eisschichte bedeckt.
Doch gelang es ihm, sehr genaue Grundlagen für seine Berechnungen zu gewinnen und er kam in den Saal zurück, seine Rechnung anzustellen. Als er damit fertig war, richtete er mit Staunen den Kopf auf, nahm seine Karte, notirte sein Ergebniß und sah den Doctor an. »Nun? fragte dieser.
– Unter welcher Breite befanden wir uns beim Anfang unsers Winterlagers?
– Unter achtundsiebenzig Grad fünfzig Minuten Breite, und fünfundneunzig Grad fünfunddreißig Minuten Länge, gerade am Kältepol.
– Dann, fügte Hatteras leise bei, treibt unser Eisfeld! Wir befinden uns eben zwei Grad weiter nördlich und weit nach Westen, wenigstens dreihundert Meilen von Ihrer Kohlenniederlage entfernt!
– Und diese Unglücklichen wissen’s nicht! … rief der Doctor.
– Stille!« sagte Hatteras und hielt den Finger auf seine Lippen.
Wenn ich an die Vorweihnachtszeit meiner Kindheit zurückdenke, sehe ich vor allem Backbleche vor mir. Wartende Backbleche die Treppe hinauf, Anisleiberl-Backbleche unter den Heizungen, zum Abkühlen gestapelte Backbleche in der Küche. Schokolade und Zuckerguß, die uns Kinder ebenso bedeckten wie die Küche. Denn natürlich wollten wir helfen, besonders bei den Butterplätzchen, die mit schönen Förmchen ausgestochen wurden. Beim ersten halben Dutzend Bleche waren wir mit küstlerischem Eifer am Werk, schufen mit buntem Guß Meisterwerke der Plätzchenkunst, die angesichts der Massenproduktion für eine plätzchenhungrige Familie dann allerdings immer schludriger wurden, bis wir die Küche der Mutter überließen.
Wenn ich an den Advent denke, habe ich den Duft der Orangen in der Nase, einer damals noch auf die Weihnachtszeit beschränkten Delikatesse. Kann sich heute noch ein Kind vorstellen, mit welcher Freude jeder von uns seine Orange nach Hause trug, die wir nach der Kindermette geschenkt bekommen hatten? Wenn Schnee lag, schmeckten sie besonders gut. Überhaupt der Schnee … Wenn wir nach langem Überlegen unsere Wunschzettel fertiggeschrieben – falls man bei solch reich verzierten Kunstwerken überhaupt von bloßem Schreiben sprechen kann – und sie draußen aufs Fensterbrett gelegt hatten, kam uns Schnee sehr gelegen. Voller Unruhe eilten wir morgens auf die Terrasse, um nachzusehen, ob das Christkind dagewesen war, unsere Briefchen abzuholen, und vielleicht auch Spuren im Schnee hinterlassen hatte. Ich glaube, wir waren immer überzeugt davon, seine Spuren zu sehen.
Und dann das wunderbare Geheimniskrämern beim Basteln der Geschenke. Das Singen der Adventslieder und Proben der Weihnachtslieder, die unter dem Christbaum möglichst fehlerfrei auf diversen Instrumenten vorgetragen werden sollten. Fehlerfrei waren sie natürlich nie, dafür umso andächtiger gespielt und gesungen. Und das Einstudieren eines kleinen Theaterstücks oder Krippenspiels, mit dem wir die Eltern am Heiligen Abend erfreuten (falls sie eher belustigt waren, haben sie das nie gezeigt). Und über allem natürlich immer der Duft des Adventskranzes und das Leuchten der Kerzen im dunklen Zimmer.
Ja, der Advent war eine ganz besondere Zeit, voller Eifer und Geheimnisse, Freude und andächtigem Ausschauhalten nach dem Christkind. Wenn ich an die Weihnachtszeit denke, wünsche ich vor allem jedem, daß er aus einer ebenso zauberhafte Erinnerung schöpfen kann.
В лесу родилась елочка,
В лесу она росла,
Зимой и летом стройная, зеленая была.
Зимой и летом стройная, зеленая была.
Метель ей пела песенку:
»Спи, елочка, бай-бай!«
Мороз снежком укутывал: »Смотри, не замерзай!«
Мороз снежком укутывал: »Смотри, не замерзай!«
Трусишка – зайка серенький
Под елочкой скакал.
Порою волк, сердитый волк, рысцою пробегал.
Порою волк, сердитый волк, рысцою пробегал.
Чу! Снег по лесу частому
Под полозом скрипит;
Лошадка мохноногая торопится, бежит.
Лошадка мохноногая торопится, бежит.
Везет лошадка дровеньки,
А в дровнях мужичок,
Срубил он нашу елочку под самый корешок.
Срубил он нашу елочку под самый корешок.
И вот она, нарядная,
На праздник к нам пришла,
И много, много радости детишкам принесла.
И много, много радости детишкам принесла.
Der Wald gebar ein Tännelein
im immergrünen Kleid,
ist schlank und lieblich anzuschaun, zu jeder Jahreszeit.
Ist schlank und lieblich anzuschaun, zu jeder Jahreszeit.
Der Schneesturm singt es in den Schlaf:
»Schlaf, Tännchen, schlafe süß!«
Der Frost deckt es mit Schneestaub zu: »Paß auf, daß du nicht frierst!«
Der Frost deckt es mit Schneestaub zu: »Paß auf, daß du nicht frierst!«
Das graue Häschen, sonst so scheu,
Spielt fröhlich unter ihm.
Und manchmal läuft der grimme Wolf gemächlich dran vorbei.
Und manchmal läuft der grimme Wolf gemächlich dran vorbei.
Horch, unter Kufen knirscht der Schnee,
er glitzert weiß und kalt,
ein zottelbeinig Pferdelein zieht den Schlitten durch den Wald.
Ein zottelbeinig Pferdelein zieht den Schlitten durch den Wald.
Der Schlitten fährt, man hört es kaum,
drauf sitzt ein alter Mann,
er hat den kleinen Tannenbaum gefällt im dichten Tann.
Er hat den kleinen Tannenbaum gefällt im dichten Tann.
Nun steht das Tannenbäumlein hier,
gar festlich schön geschmückt,
hat alle Kinder hoch erfreut und jedes Herz beglückt.
Hat alle Kinder hoch erfreut und jedes Herz beglückt.
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