Der 1927 geborene Luigi Malerba war Mitbegründer der gruppo 63, hat zahlreiche Drehbücher verfaßt, und ist heute einer der bedeutendsten
Autoren der italienischen Gegenwartsliteratur. 1995 erschien sein historischer Kriminalroman, Die nackten Masken, der im Rom der Hochrenaissance spielt und voller Anspielungen auf die derzeitigen politischen Verhältnisse in Italien ist.
Ein außergewöhnliches Werk ist auch Malerbas Diario di un sognatore (Tagebuch eines Träumers). Für dieses
Traumtagebuch erinnerte sich Malerba jeden Morgen an die Träume der vergangenen Nacht und hielt sie so knapp und genau
wie möglich fest. Fasziniert hat mich auch der Roman Die fliegenden – ebenso hervorragend
übersetzt von Moshe Kahn –, dessen Hauptmotiv die Verdoppelung ist, die Spiegelung von Ereignissen bis hin zur
Austauschbarkeit von Raum und Zeit. Ein Feuerwerk der Phantasie und Sprachzauberei.
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| Luigi Malerba, Das griechische Feuer. | Luigi Malerba, König Ohneschuh. | Luigi Malerba, Die fliegenden Steine. |