Im allgemeinen vermisse ich Menschen nicht. Ich lebe allein, abgeschlossen, isoliert von der Welt da draußen, in der ich nicht leben kann, ohne zu verzweifeln. Aber eine negative Auswirkung hat die Kontaktlosigkeit: geistige Verarmung. Ich könnte über jedes einzelne Ding auf dieser Welt nachdenken, mir über absolut alles, was jemals gedacht, gesagt oder getan wurde, Gedanken machen und daraus umwälzende philosophische, psychologische oder sonstige Ideen entwickeln – das alles wäre trotzdem keinen Pfifferling wert. Die schönste Gedankenwelt taugt nichts, wenn sie nicht mit anderen Ansichten konfrontiert, an ihnen erprobt und durch sie bereichert wird. Was bleibt, ist zwangsläufige geistige Stagnation.