Herr Schröder weist den Zeitarbeitsunternehmen in seinen Zukunftsplänen eine zentrale Rolle zu. Im Gesamtzusammenhang seiner Politik, das heißt des entschlossenen Strebens zurück ins 19. Jahrhundert, des Rückgängigmachens der Errungenschaften des 20. Jahrhunderts, ist diese Entscheidung zweifellos folgerichtig. Diejenigen Menschen jedoch, die statt eines Rückschritts einen Fortschritt für erstrebenswert halten, lehnen diese Art von Arbeitsbeziehung ab.
Es ist schlichtweg nicht hinnehmbar, daß das Leben – das Überleben und Wohlergehen – von Menschen Unternehmen überlassen wird, die einzig und allein an Gewinn interessiert sind. Es ist nicht hinnehmbar, daß Menschen wieder zur Handelsware degradiert werden.
Arbeitnehmerüberlassung ist der moderne Euphemismus für Sklaverei.
Unternehmer, die mit Menschen handeln – sie als Zeitarbeitsunternehmer verkaufen oder als sonstige Unternehmer kaufen –, dürfen nicht belohnt und gefördert, sondern müssen im Sinne der deutschen Verfassung und des deutschen Strafgesetzes zur Verantwortung gezogen werden.