Tacheles

Stargate hätte eine erfreuliche
Serie werden können

… aber leider haben es die Macher vermasselt. Der Sympathieträger – der einzige Sympathieträger der ersten Staffel, O’Neill, wird ab Beginn der zweiten Staffel zunehmend als dumm und kommunikationsunfähig hingestellt; eine plötzliche Charakteränderung, auf die in der ersten Staffel nichts hingedeutet hat. Im selben Maß, wie O’Neill abgebaut wird, wird Carter in den Mittelpunkt gedrängt, ein überhebliches und selbstgerechtes Großmaul, das ausnahmslos alle Menschen und sonstigen Lebewesen bevormundet. Statt diese moralisch und menschlich inkompetente Figur gleich in der ersten Staffel aus der Serie hinaussterben zu lassen, wie sie es verdient hätte, wird sie zum alle und alles dominierenden Führer hochgespielt. Wenn diese Entwicklung in der ersten Staffel bereits angelegt gewesen wäre, hätte ich die zweite überhaupt nicht erst gekauft. Ich möchte bitte mein Geld zurückbekommen.